Garten-Tipps
Aktuelle Garten-Tagestipp
-
Hochbeete bepflanzen
Hochbeete passen selbst in kleine Gärten. Vor allem Gärten mit schlechten Bodenvoraussetzungen oder einseitiger Bodenbeschaffenheit (stark saurer oder kalkhaltiger Boden) bieten sich für diese Wuchsparadiese an. Im Hochbeet ist ein ausreichender Erdpuffer vorhanden, der auch einmal vergessene Gießgänge verzeiht. Zudem können erhöhte Beete auch im Sitzen leicht erreicht werden. Dies ist für zum Beispiel für behinderte Menschen ein entscheidendes Kriterium. -
Magnolienfrüchte
Magnolien, die Blütendiven unserer Gärten, haben stammesgeschichtlich eine ganze Menge zu bieten. Erste Änfange ihrer Entwicklungsgeschichte reichen über 100 Millionen Jahre zurück. So gesehen sind Magnolien die Dinosaurier der Blütengehölze. Nur Moose und Farne haben eine längere Vita. Obgleich Magnolien als über alle Beschreibung schöne Ziergehölze gelten, weisen ihre Blüten mit ihrem spiralförmigen Aufbau auf eine sehr niedrige Evolutionsstufe hin, ähnlich der den Nadelgehölzen. Tatsächlich ähnelt die Magnolienfrucht einem Kiefernzapfen. Achten Sie jetzt einmal darauf! -
Auf Kontraste achten
Blüte, Laub und Rinde der Laubgehölze bieten eine breite Farbpalette für die Gartengestaltung. Grundsätzlich lassen sich die Grundfarben Rot, Blau und Gelb gut kombinieren. Der beste Mix ist letztendlich eine Frage des Geschmacks und der Wünsche des Gartenfreundes. Beachten sollten Sie aber immer die Farbwirkung des Umfeldes, denn die Attraktivität der Garten- und Terrassenpflanzen lebt von Kontrasten. Eine rote Kletterrose vor einer Ziegelstein-Mauer verliert deutlich an Wirkung, wie ein weißer Flieder vor einer hellen Wand nicht gut in Szene gesetzt ist. -
Giftige Beeren
Die Beeren bestimmter Gehölze wie Efeu und Pfaffenhütchen weisen giftige Inhaltsstoffe auf. Wenn Sie mit der Schere alle Beeren, die sich in Griffnähe befinden, wegschneiden, brauchen Sie auf diese tollen Gartenpflanzen keinesfalls zu verzichten. Nutzen Sie den Rückschnitt gleichfalls als anschaulichen Naturunterricht, um Kinder über die Gefahr eines unbedachten Beerenverzehres aufzuklären. -
Herbst-Chrysanthemen
Mit dem Herbst beginnt wieder die herrliche Zeit der Herbst-Chrysanthemen-Blüte. Damit der Blütenflor möglichst lange die Sinne erfreut, putzen Sie Verblühtes am besten umgehend aus. Wöchentliche Flüssigdüngergaben, die Sie mit dem Gießwasser ausbringen, verlängern ebenfalls den Blütenverlauf. Wichtig ist ein sonniges, trockenes Plätzchen für Ihre Chrysanthemen. Machen Sie sich die Mühe, Kübel und Kästen bei Dauerregen ins Trockene zu ziehen. Dann ist Ihnen eine attraktive Nachblüte bis weit in den November hinein sicher. -
Stauden richtig teilen
Die meisten früh und im Sommer blühenden Stauden können Sie im September teilen. Schneiden Sie bei bedecktem Wetter zuerst alle oberirdischen Triebe zurück. Lassen Sie beim Teilen die Wurzeln möglichst lang. Je größer die Teilstücke ausfallen, umso blühfreudiger sind die Setzlinge im nächsten Jahr. -
Blumenzwiebel-Pflanzer
Wenn Sie den Ansprüchen der Zwiebelblumen entsprechen, werden Sie im nächsten Frühjahr mit prachtvollen Blüten belohnt. Zwiebeln wachsen in jedem kultivierten Gartenboden, auch unter Bäumen. Große Zwiebeln setzt man mit dem praktischen Blumenzwiebelpflanzer. Mit diesem Arbeitsgerät können Sie im Handumdrehen passgenaue Pflanzlöcher ausheben. Die richtige Pflanztiefe: Gepflanzt wird etwa zwei- bis dreimal so tief wie die Zwiebeln hoch sind.





